18.09.2019

Payment im Handel

Vielfalt für Kunden, Sicherheit für Händler

Ob B2C oder B2B: Der Handel hat’s derzeit nicht leicht. Der Payment-Markt wird immer komplexer, während es die Kunden so einfach und bequem haben möchten wie möglich. Händler hingegen benötigen Zahlverfahren, die das Ausfallrisiko minimieren, und wollen so wenig Zeit und Energie wie möglich in die Steuerung der Abläufe stecken. Doch es gibt eine Lösung, die allen Ansprüchen gerecht wird.
 
Bargeld lacht? Neuerdings immer weniger. „Die Deutschen zahlen im Alltag bevorzugt bargeldlos“, teilte PayPal Deutschland Ende März mit. Der Online-Bezahldienstleister hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa beauftragt, mittels einer repräsentativen Umfrage das Bezahlverhalten der Deutschen zu untersuchen. Ergebnis: Beim Einkaufen im stationären Handel bekommen bargeldlose Bezahlmittel wie Kreditkarte oder Girocard den Vorzug vor Bargeld. „54 Prozent der Befragten geben an, beim Einkaufen überwiegend bargeldlos zu zahlen. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen liegt dieser Anteil mit 67 Prozent sogar noch deutlich höher“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Im Onlinehandel hingegen – erst recht im B2B-Geschäft – bleibt der Kauf auf Rechnung weiterhin die umsatzstärkste Zahlungsart. Der Anteil am gesamten deutschen E-Commerce liegt bei knapp 28 Prozent, gefolgt von PayPal mit 20,5 und Lastschrift mit 19,7 Prozent. Das ergab die EHI-Studie „Online-Payment 2019“.


Stress für Händler

Die Bezahlwünsche der Kunden und die technologische Entwicklung – Stichwort: zunehmende Digitalisierung – haben Folgen für die Händler. Egal ob stationär oder online: Oberstes Gebot ist es, die Kunden nicht durch zu wenige Auswahloptionen zu verprellen. Vor allem im Internet besteht rasch die Gefahr, dass Kunden den bereits gefüllten Warenkorb stehen lassen und sich ihre Kaufwünsche bei einem anderen Anbieter erfüllen, wenn es nicht schnell genug geht und vor allem die bevorzugte Zahlart nicht angeboten wird.

Händler, egal ob stationär oder online, müssen also, um die Zahlungsabwicklung zu optimieren, viel Zeit und Energie investieren. Und Geld. Laut EHI steigen die Investitionen der Händler infolge der Digitalisierung. Nach mehrjährigem Rückgang bzw. Stagnation würden sie ihre Investitionen in die Zahlungsverkehr-Infrastruktur wieder erhöhen, heißt es in einer Mitteilung zur EHI-Studie „Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2019“.  „Aktuell planen daher 44,8 Prozent (Vorjahr: 33,8 Prozent) der großen Unternehmen eine Auffrischung der Payment-IT-Landschaft. Jedes fünfte Unternehmen will noch in diesem Jahr etwas ändern oder ergänzen.“

Kunde halten, Risiko minimieren

Und so funktioniert’s: Online-Kundin Petra Musterfrau hat in Ihrem Onlineshop gestöbert und ihren Warenkorb gefüllt. Sie hat ihren Namen, ihre Daten und ihre Versandadresse eingegeben und geht zur Kasse. Nun gelangt sie automatisch – aber von ihr unbemerkt – auf die Plattform von „CrefoPay“. Binnen weniger Sekunden laufen nun im Hintergrund mehrere Prozesse ab. Anhand bestimmter Regeln und mehrstufiger Verfahren prüft und bewertet das System nun das Risiko der Transaktion. Je nach Ergebnis kann die Verkäuferin nun zwischen den passenden Zahlungsarten auswählen. „Passend“ heißt: passend für beide, also die Kundin ebenso wie den Händler. Ziel ist, die Kundin zu halten, aber zugleich das Händlerrisiko zu minimieren. „Zeigt die Bonitätsprüfung, die im Hintergrund abläuft, Negativmerkmale, dann taucht auf der Zahlungsseite im Onlineshop nicht ‚Rechnung‘ auf, andernfalls schon“, erklärt Jan Sperber, der bei der CrefoPayment GmbH & Co. KG in Berlin für den Vertrieb verantwortlich ist. Das alles – dieser Hinweis ist Sperber wichtig – läuft für die Shopkunden unbemerkt – und in Echtzeit.

Ob B2C oder B2B: Der Handel hat’s derzeit nicht leicht. Aber in Sachen Payment kann er es sich leicht machen, und genau die Zeit und Energie sparen, die er dann in die Bewältigung anderer Herausforderungen und vor allem ins Kerngeschäft stecken kann.

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