03.02.2016

Aufwand auslagern - Unternehmensvorteil CarSharing

Foto © cambio

Anfang 2015 verzeichnete das Kraftfahrtbundesamt rund 4,6 Millionen gewerblich genutzte Fahrzeuge in Deutschland. Für diese Firmenfahrzeuge müssen Unternehmer und Selbstständige in der Regel einen beachtlichen Aufwand betreiben: Anschaffung, Versicherung, Wartung und Pflege verschlingen viel Zeit und Geld. Überdies sind zentrale Parkmöglichkeiten knapp und die Mieten für eigene Stellplätze entsprechend hoch.

CarSharing ist häufig eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zum eigenen Fuhrpark, denn die Kosten richten sich nach der tatsächlichen Nutzung der Fahrzeuge. Im Vergleich zum eigenen Auto ergibt sich meist eine finanzielle Ersparnis. In jedem Fall entsteht eine betriebswirtschaftliche Entlastung, weil Verwaltungsaufgaben komplett ausgelagert und im Preis inbegriffen sind. Mit CarSharing haben Kunden Zugriff auf eine große Fahrzeugflotte, bei der ihnen verschiedene Modelle unterschiedlicher Größe zur Verfügung stehen. Wartung und Pflege obliegen immer dem jeweiligen Anbieter. Außerdem verringert sich durch die Nutzung von CarSharing-Fahrzeugen langfristig der ökologische Fußabdruck des Unternehmens, was dem eigenen Image zugute kommt.

Der Standort entscheidet

Der jeweilige Standort der CarSharing-Fahrzeuge ist ein maßgeblicher Faktor. Steht das Auto zu weit weg, ist eine häufige und vor allem kurze Nutzung zu zeitaufwendig. Im Idealfall sollte sich mindestens eine CarSharing-Station mit reservierten Stellplätzen in fußläufiger Entfernung befinden. In einigen Großstädten gibt es zudem sogenannte „Free Floating“-Angebote. Das sind Mietwagen, die nicht an feste Stellplätze gebunden sind. Sie werden stattdessen in einem definierten Stadtbereich nach Bedarf am Straßenrand geparkt und vom nachfolgenden Nutzer von dort aus weitergefahren. Diese Fahrzeuge eignen sich jedoch eher für kurze, sogenannte „One-Way-Fahrten“ innerhalb der Stadt.

Autos müssen zum eigenen Bedarf passen

Müssen häufig große Gegenstände oder viel Gepäck transportiert werden, kommt nur ein CarSharing-Unternehmen infrage, das auch größere Fahrzeugmodelle zur Verfügung stellen kann, wie zum Beispiel Kombis, Vans oder Transporter. Soll das CarSharing-Fahrzeug nicht zu offensichtlich als solches erkennbar sein, stellen einige Anbieter auch sehr dezent gebrandete Autos zur Verfügung. cambio erlaubt Firmennutzern zusätzlich, das Fahrzeug temporär mit dem eigenen Firmenlogo auf Magnetfolie auszustatten.

Unternehmerfreundicher Service zählt

Ein guter CarSharing-Service stellt einen möglichst reibungslosen Ablauf sicher und ist rund um die Uhr erreichbar. Zum Beispiel wird bei einem Fahrzeugausfall der nachfolgende Kunde rechtzeitig von den Service-Mitarbeitern benachrichtigt und ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung gestellt. Einige CarSharing-Unternehmen bieten für Geschäftskunden exklusiv reservierte Zeitfenster für bestimmte Fahrzeuge an und bei entsprechender Auslastung eine eigens eingerichtete CarSharing-Station auf dem Firmengelände.

Ein Plus für die Mitarbeiter

cambio macht es möglich, private Fahrten mit Mitarbeitern zu Sonderkonditionen direkt abzurechnen. Die dienstlichen und privaten Fahrten der Mitarbeiter zu trennen, ist für ein Unternehmen wichtig, denn eine Weitervermietung von firmeneigenen Wagen an Angestellte kann vom Steuerprüfer als Gewährung eines geldwerten Vorteils bewertet werden. Dies ist bei direkter Abrechnung zwischen CarSharing-Anbieter und Mitarbeiter ausgeschlossen.

Imagetransfer: Nachhaltige Positionierung

Einige CarSharing-Firmen, darunter cambio, sind mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet, dem Siegel für nachhaltige Mobilität. Damit werden besonders umweltfreundliche Dienstleistungen und Produkte gekennzeichnet. Bis heute konnte das CarSharing-Unternehmen den durchschnittlichen CO2-Ausstoß seiner Fahrzeuge auf 102 Gramm pro Kilometer senken. Der entsprechende Wert aller deutschen Pkw-Neuzulassungen lag 2014 bei 132,8 Gramm. cambio Köln unterhält zudem einen stetig wachsenden Pool an Elektrofahrzeugen, die nur mit Ökostrom geladen werden (0 gr CO2/km). Diese Fahrzeuge sind ideal als Fahrzeuge für kürzere Strecken und als Gesprächseinstieg beim Kunden ein Türöffner.

CarSharing ist oft die günstigere Variante

Je nach Art und Dauer der Nutzung lohnt es sich natürlich, bei ähnlich guten Voraussetzungen, auch die Preise der verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen. Zählt man sämtliche Kosten rund um ein eigenes Fahrzeug zusammen, ist CarSharing unabhängig vom Anbieter häufig die preisgünstigere Alternative. In jedem Fall gewinnen Unternehmen durch den Zugriff auf verschiedene Automodelle eine hohe Flexibilität und durch die Auslagerung von Pflege, Wartung und Verwaltung der Fahrzeuge deutlich mehr personelle Kapazitäten für andere Aufgaben.

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