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IT-Abo – Einfache Lösungen für KMU

Daniel Schönland, Leogis GmbH, Bonn

Daniel Schönland, Geschäftsführer der Leogis GmbH aus Bonn, im Gespräch mit unserem Mittelstandsnetzwerk.

Herr Schönland, Sie bieten unter Ihrer Marke Leogis ein IT-Abo für Kleinunternehmen und Selbstständige. Was verstehen Sie darunter?

Wir sehen, dass viele Kleinunternehmen und Selbstständige eine einfache und professionelle IT-Unterstützung benötigen. Viele haben keine Zeit und Lust, sich ständig mit komplexen IT-Fragen und notwendigen Updates zu beschäftigen. Zudem sind IT-Spezialisten nur schwer zu finden und recht teuer. Unser IT-Abo schafft da Abhilfe. Wir bieten ein Rundum-Sorglos-Paket. Unsere Kunden wählen ihren Wunschrechner, passende Apps und der Rest läuft automatisch. Datensicherung, Updates oder Sicherheit übernehmen wir laufend.

Bei uns zahlen Kleinunternehmen und Selbstständige eine monatliche Flatrate bereits ab 69 Euro. Sie abonnieren sozusagen eine professionelle IT-Lösung und haben damit den Kopf frei für ihre eigenen Kunden und Marktaktivitäten. Alle Leogis-Geräte werden übrigens mit Hilfe unserer deutschen Cloud gesichert. Wir legen großen Wert auf IT-Security.

Welche Services bieten Sie Ihren Kunden noch?

Im Grunde bildet unsere Leogis Community das zentrale Element im Angebot von Leogis. Hier erhalten unsere Kunden z. B. Zugang zu anderen Professionals wie Marketing-Experten oder können Projekte organisieren bzw. daran mitwirken – quasi eine Dienstleistungsplattform. Wer es lieber persönlicher und individueller in der Betreuung mag, kann auf IT-Concierge ab bereits 19,90 Euro monatlich dazu buchen. Kunden erhalten dann einen Ihnen zugewiesen IT-Coach.

Wie war eigentlich Ihr Weg in die Selbstständigkeit?

Der begann bereits in den 1990er Jahren in Dänemark. Zwischen meinem 12. und 17. Lebensjahr besuchte ich dort ein internationales Internat, welches jedem Schüler – zu dieser Zeit etwas Besonderes – einen eigenen Computer zur Verfügung stellte. Es gab damals auch schon einen Internetzugang. Zu dieser Zeit zählte das Internet aber gerade mal wenige Millionen Nutzer. Dennoch war ich von den Möglichkeiten der Vernetzung so begeistert, dass ich mir autodidaktisch das Programmieren und viele IT-Kenntnisse angeeignet habe.

Mit 18 Jahren habe ich dann mit einem kleinen Startkapital von meiner Oma meine ersten Schritte in die Selbstständigkeit gewagt und offen gesagt auch viel Lehrgeld bezahlt. Mit 23 hatte ich dann die erste GmbH für Webhosting und Domainregistrierung. In den Jahren darauf folgte die Digitalisierungsberatung. Viele Unternehmen waren schon vor über 10 Jahren auf der Suche nach IT-Impulsen agiler und innovativer Digital Natives. Irgendwann haben uns unsere Kunden dann mit der Entwicklung von Software beauftragt. Gleichzeitig wurde Microsoft auf uns aufmerksam. Der Schritt in die Entwicklung von Standardlösungen für kleine Unternehmen und Selbstständige war dann nicht mehr weit.

Agile Produktentwicklung ist ja zu einem Markenzeichen für innovative IT-Unternehmen geworden. Welche Software-Entwicklungen haben Sie in der Pipeline?

Wir haben vor einiger Zeit eine eigene Fernwartungssoftware entwickelt, um die Rechner unserer Kunden schnell und unabhängig von anderen, zum Teil teuren Fernarbeitstools warten zu können. Aus dieser Basislösung entwickeln wir derzeit unter einer neuen Marke eine Videokonferenz-Lösung, die im Sommer an den Start geht. Wir erleben gerade in der Corona-Krise, wie sich Videokonferenzen auch im Mittelstand etablieren. Wir erwarten einen Boom in diesem Softwaresegment und möchten mit einem guten und preiswerten Angebot dabei sein.

Vielen Dank Herr Schönland für das interessante Gespräch.

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