08.05.2019

Die Offensive für Ihr Auslandsgeschäft

Digitale Plattform VR-International

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Die Bundesrepublik Deutschland gehört zu den größten Exportnationen der Welt. Dabei sind es vor allem die vielen mittelständischen Unternehmen, die im Ausland aktiv sind und für Wachstum und Beschäftigung sorgen. Nach der Studie „Mittelstand im Mittelpunkt“ der DZ Bank des BVR aus Herbst 2018 sind fast 55 Prozent der befragten Mittelständler etwa über Export, Import, Joint Ventures, Auslandsproduktion oder Kooperationen im Ausland aktiv. Das sind zwei Prozent weniger als im Frühjahr 2018. Die Unternehmen spüren die Abkühlung der Weltwirtschaft. Wer weltweit erfolgreich tätig sein möchte, muss die aufziehenden Risiken kennen und beherrschen.

Aktuell sieht der deutsche Mittelstand nach eigenem Bekunden beim Auslandsgeschäft folgende Risiken:

  • Handelskonflikte: Die protektionistische Handelspolitik der USA verunsichert die Märkte. Die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China sorgen auch bei den deutschen Unternehmen für Spannungen und Unsicherheit. Und auch die Handelskonflikte zwischen den USA und der EU sind noch lange nicht vom Tisch. Jeder dritte Mittelständler befürchtet eine Ausweitung der Zölle. Vor zwei Jahren war es nur jeder zehnte Unternehmer.
  • Brexit: Das Dauerthema Brexit bereitet dem Mittelstand große Sorgen. Da noch immer nicht klar ist, wie der Brexit funktionieren wird, können sich die Unternehmen noch nicht ausreichend auf diese spezielle Situation einstellen.

Diese Konflikte und Unsicherheiten belasten derzeit die Auslandsmärkte. Das spüren verstärkt die kleinen Unternehmen in Deutschland. Bei den größeren Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 25 Millionen Euro hat das Auslandsengagement allerdings zugenommen. Sie sind über Export, Import, Joint Ventures, Auslandsgesellschaften und Kooperationen zunehmend auf internationalen Märkten aktiv. Viele haben Geschäftsbeziehungen in dem wichtigen US-Markt auf- und ausgebaut. Mittlerweile ist ein Drittel der befragten Unternehmen dort aktiv. Vor zwei Jahren war das nur ein Viertel der Unternehmen. Jeder zehnte befragte Mittelständler plant sogar den Aufbau von eigenen Produktionskapazitäten in den USA.  

Wirtschaftliche Verflechtungen

Die Globalisierung hat dazu geführt, dass die internationalen wirtschaftlichen Verflechtungen zugenommen haben. Jeder zweite Mittelständler erwartet, dass in den nächsten fünf Jahren weitere Unternehmen in der eigenen Branche von ausländischen Investoren gekauft werden. Das größte Interesse an deutschen Unternehmen wird China zugesprochen. Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich. 30 Prozent der befragten Mittelständler erwarten weitere Beteiligungen deutscher Unternehmen im Ausland.

Lösung: VR International

Mit der neuen digitalen Plattform VR International www.volksbank-koeln-bonn.de/vr-international möchte die Volksbank Köln Bonn eG Unternehmen bei ihren Auslandsgeschäften unterstützen. Über die Plattform erhalten Unternehmen aktuelle Länder- und Reiseinformationen, Einschätzungen zu Länderrisiken, Hinweise zu Liefer- und Zahlungsbedingungen inklusive Garantien und zu Absicherungsmöglichkeiten von Exporten und Importen.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Geschäfte und Investitionen im Ausland tätigen möchten. Unsere Finanzierungsexperten beraten Sie gerne, auch unter Heranziehung unserer spezialisierten Verbundpartner.

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